„Designetz“: Blaupause für die Energiewende

12. März 2018 | Kira Crome

Das Designetz-Projekt soll die Verteilnetze fit für die Zukunft machen. © innogy SE

Das Designetz-Projekt soll die Verteilnetze fit für die Zukunft machen. © innogy SE

Verteilnetze sind das Rückgrat der Energiewende. Mehr als 90 Prozent der Erzeugung aus Erneuerbaren Energien wird hier eingespeist. Sie im Windschatten der Digitalisierung für das Energiesystem von morgen fit zu machen, dafür wollen Verteilnetzbetreiber, IKT-Experten, Stadtwerke, Industrieunternehmen und Forschungsinstitute in einem Verbundprojekt „Designetz“ aus 30 Einzelprojekten eine Bauanleitung für das intelligente Stromsystem der Zukunft entwerfen. Weiterlesen

Der soziale Aspekt der Energiewende

25. Januar 2018 | Kira Crome

Die sozialwissenschaftliche Studie soll nun jährlich abfragen, für wie gerecht die Deutschen die Energiewende halten. © IASS

Erstmals haben Sozialwissenschaftler in einer groß angelegten repräsentativen Umfrage erfasst, für wie gerecht die Deutschen die Energiewende halten. Das Ergebnis: Das Transformationsprojekt ist in allen gesellschaftlichen Gruppen als Idee positiv besetzt und wird als Ziel befürwortet. Sorgen bereitet den Menschen aber, wie die Energiewende umgesetzt wird. Weiterlesen

Blackout-Test: Meilenstein für Inselnetzbetrieb in Wildpoldsried erreicht

28. November 2017 | Kira Crome

© Siemens

In fünf Schritten demonstrierten die Forschungspartner, wie sich das Inselstromnetz von Wildpoldsried per Knopfdruck vom öffentlichen Netz ab- und wieder ankoppeln lässt. © Siemens

In Wildpoldsried im Oberallgäu wird erforscht, ob sich die als „Energiedorf“ bekannte kleine Gemeinde in einem autarken, aus erneuerbaren Energien gespeisten Inselstromnetz ohne Verbindung zum Verteilnetz versorgen kann. Kürzlich haben die beteiligten Forschungspartner den Blackout geprobt. Weiterlesen

Herausforderungen für die Energiewende: Digitalisierung und Volatilität

20. November 2017 | Kira Andre

© Uwe Schlick/Pixelio

Romanautoren wie Marc Elsberg (Blackout) und Michael Tietz (Rattentanz) zeichnen eine düstere Zukunft, in der die Menschheit nach einem Systemzusammenbruch ohne Strom ums Überleben kämpfen muss. Unser Leben ist tatsächlich so abhängig vom Stromsystem wie nie zuvor – und damit im gleichen Maße anfällig für Störungen. Weiterlesen

Big Data: Präzisere Wetter- und Leistungsprognosen verhelfen zu Netzstabilität

14. August 2017 | Kira Crome

Neue Prognosemodellen verbessern die Vorhersagegenauigkeit für die wetterabhängigen erneuerbaren Energien – ein großer Vorteil für die Netzbetreiber, die das Stromnetz stabil steuern müssen © Fraunhofer IWES

Stromangebot und seine Nachfrage müssen sich im Netz stets die Waage halten. Übertragungsnetzbetreiber sind angesichts wachsender volatiler Strommengen aus erneuerbaren Energien auf möglichst exakte Wetterprognosen angewiesen. Das Fraunhofer IWES in Kassel hat daher zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach neue mathematische Modelle entwickelt, die deutlich bessere Vorhersagen ermöglichen als herkömmliche Verfahren. Weiterlesen

Systemdienstleistung der Verbraucher: Flexible Lasten zur Reduktion von Abregelung

7. Februar 2017 | Lisa Conrads, Judith Litzenburger

© Uwe Schlick/pixelio.de

© Uwe Schlick/pixelio.de

Im Zuge des Umbaus unserer Energieversorgung weg von wenigen zentralen, steuerbaren Großkraftwerken hin zu einem Netz aus vielen dezentralen, wetterabhängigen Erneuerbare Energie-Anlagen, durchläuft das Stromsystem gegenwärtig an unterschiedlichen Stellen steile Lernkurven. Angebot und Nachfrage müssen ständig ausgeglichen sein, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Während unflexible fossile Großkraftwerke durchgehend Strom erzeugen, steigt der Anteil volatilen Regenerativstroms stetig. Das führt zu Ungleichgewichten in den Stromnetzen. Deren Betreiber sind immer häufiger gefordert, die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien abzuregeln, um Netzengpässe zu vermeiden. Weiterlesen

Online-Umfrage: Was macht eine attraktive Landschaft aus?

19. Januar 2017 | Kira Crome

© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)


© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Eine Forschungsgruppe der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Universität Stuttgart, der Bosch & Partner GmbH und dem Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (INER) entwickelt derzeit im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz ein flächendeckendes Bewertungsmodell für das Landschaftsbild. Damit füllt sie eine Lücke. Denn für großräumige Planungsvorhaben wie dem Netzausbau, die über Bundeslandgrenzen hinweg betrieben werden, fehlt eine solche einheitliche Grundlage. Dazu rufen die Forscher noch bis Anfang Februar zu einer Online-Umfrage auf. Weiterlesen

Bürgerbüro informiert über Stromnetzausbau

17. Januar 2017 | Kira Crome

© Bürgerdialog Stromnetz/Amprion

Wo werden neue Stromtrassen gebaut? Wie kann ich mich am Planungsverfahren beteiligen? Kann der Strom auch unter der Erde fließen? Diese und andere Fragen beantwortet das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „Bürgerdialog Stromnetz“. Anlaufstelle für Bürger in Nordrhein-Westfalen ist das Bürgerdialog-Büro in Krefeld. Weiterlesen

Kommunales Ranking: So viel Ökostrom produziert der Kreis Paderborn

13. Oktober 2016 | Kira Crome

Die Energie-Displays zeigen, welche Kommune im Kreis Paderborn wie viel Ökostrom produziert.© WestfalenWIND Strom GmbH

Die Energie-Displays zeigen, welche Kommune im Kreis Paderborn wie viel Ökostrom produziert. © WestfalenWIND Strom GmbH

Welche Kommune erzeugt den meisten Ökostrom? Ein regionaler Stromanbieter im Kreis Paderborn hat ein Online-Tool entwickelt, das tagesaktuell die erzeugten Strommengen aus Wind-, Solar- und Bioenergie in allen Städten und Gemeinden im Kreis anzeigt. Die Daten illustrieren, wie hoch der Ökostrom-Beitrag der ländlichen Region ist. Weiterlesen

Intelligentes Netzmanagement: Interview mit Dr. Stefan Küppers, Technischer Geschäftsführer der Westnetz GmbH

28. Juli 2016 | Kira Crome

© Uwe Schlick/pixelio.de

© Uwe Schlick/pixelio.de

In diesem Frühjahr erzielten Erneuerbare Energien neue punktuelle Einspeisehochs. Die starken Schwankungen in der wetterabhängigen Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen führen die Stromnetze vor hohe Belastungen. Im vergangenen Jahr musste der größte deutsche regionale Verteilnetzbetreiber Westnetz rund 40 Millionen Kilowattstunden aus regenerativen Energien abregeln. Dr. Stefan Küppers, Technischer Geschäftsführer der Westnetz GmbH, erläutert im Interview, wie die RWE-Tochter mit Sitz in Dortmund die Stromnetze im Westen Deutschlands mit intelligentem Netzmanagement für die Energiewende fit macht.
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