Herausforderungen für die Energiewende: Digitalisierung und Volatilität

20. November 2017 | Kira Andre

© Uwe Schlick/Pixelio

Romanautoren wie Marc Elsberg (Blackout) und Michael Tietz (Rattentanz) zeichnen eine düstere Zukunft, in der die Menschheit nach einem Systemzusammenbruch ohne Strom ums Überleben kämpfen muss. Unser Leben ist tatsächlich so abhängig vom Stromsystem wie nie zuvor – und damit im gleichen Maße anfällig für Störungen. Weiterlesen

Big Data: Präzisere Wetter- und Leistungsprognosen verhelfen zu Netzstabilität

14. August 2017 | Kira Crome

Neue Prognosemodellen verbessern die Vorhersagegenauigkeit für die wetterabhängigen erneuerbaren Energien – ein großer Vorteil für die Netzbetreiber, die das Stromnetz stabil steuern müssen © Fraunhofer IWES

Stromangebot und seine Nachfrage müssen sich im Netz stets die Waage halten. Übertragungsnetzbetreiber sind angesichts wachsender volatiler Strommengen aus erneuerbaren Energien auf möglichst exakte Wetterprognosen angewiesen. Das Fraunhofer IWES in Kassel hat daher zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach neue mathematische Modelle entwickelt, die deutlich bessere Vorhersagen ermöglichen als herkömmliche Verfahren. Weiterlesen

Systemdienstleistung der Verbraucher: Flexible Lasten zur Reduktion von Abregelung

7. Februar 2017 | Lisa Conrads, Judith Litzenburger

© Uwe Schlick/pixelio.de

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Im Zuge des Umbaus unserer Energieversorgung weg von wenigen zentralen, steuerbaren Großkraftwerken hin zu einem Netz aus vielen dezentralen, wetterabhängigen Erneuerbare Energie-Anlagen, durchläuft das Stromsystem gegenwärtig an unterschiedlichen Stellen steile Lernkurven. Angebot und Nachfrage müssen ständig ausgeglichen sein, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Während unflexible fossile Großkraftwerke durchgehend Strom erzeugen, steigt der Anteil volatilen Regenerativstroms stetig. Das führt zu Ungleichgewichten in den Stromnetzen. Deren Betreiber sind immer häufiger gefordert, die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien abzuregeln, um Netzengpässe zu vermeiden. Weiterlesen

Online-Umfrage: Was macht eine attraktive Landschaft aus?

19. Januar 2017 | Kira Crome

© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)


© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Eine Forschungsgruppe der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Universität Stuttgart, der Bosch & Partner GmbH und dem Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (INER) entwickelt derzeit im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz ein flächendeckendes Bewertungsmodell für das Landschaftsbild. Damit füllt sie eine Lücke. Denn für großräumige Planungsvorhaben wie dem Netzausbau, die über Bundeslandgrenzen hinweg betrieben werden, fehlt eine solche einheitliche Grundlage. Dazu rufen die Forscher noch bis Anfang Februar zu einer Online-Umfrage auf. Weiterlesen

Bürgerbüro informiert über Stromnetzausbau

17. Januar 2017 | Kira Crome

© Bürgerdialog Stromnetz/Amprion

© Bürgerdialog Stromnetz/Amprion

Wo werden neue Stromtrassen gebaut? Wie kann ich mich am Planungsverfahren beteiligen? Kann der Strom auch unter der Erde fließen? Diese und andere Fragen beantwortet das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „Bürgerdialog Stromnetz“. Anlaufstelle für Bürger in Nordrhein-Westfalen ist das Bürgerdialog-Büro in Krefeld. Weiterlesen

Kommunales Ranking: So viel Ökostrom produziert der Kreis Paderborn

13. Oktober 2016 | Kira Crome

Die Energie-Displays zeigen, welche Kommune im Kreis Paderborn wie viel Ökostrom produziert.© WestfalenWIND Strom GmbH

Die Energie-Displays zeigen, welche Kommune im Kreis Paderborn wie viel Ökostrom produziert. © WestfalenWIND Strom GmbH

Welche Kommune erzeugt den meisten Ökostrom? Ein regionaler Stromanbieter im Kreis Paderborn hat ein Online-Tool entwickelt, das tagesaktuell die erzeugten Strommengen aus Wind-, Solar- und Bioenergie in allen Städten und Gemeinden im Kreis anzeigt. Die Daten illustrieren, wie hoch der Ökostrom-Beitrag der ländlichen Region ist. Weiterlesen

Intelligentes Netzmanagement: Interview mit Dr. Stefan Küppers, Technischer Geschäftsführer der Westnetz GmbH

28. Juli 2016 | Kira Crome

© Uwe Schlick/pixelio.de

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In diesem Frühjahr erzielten Erneuerbare Energien neue punktuelle Einspeisehochs. Die starken Schwankungen in der wetterabhängigen Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen führen die Stromnetze vor hohe Belastungen. Im vergangenen Jahr musste der größte deutsche regionale Verteilnetzbetreiber Westnetz rund 40 Millionen Kilowattstunden aus regenerativen Energien abregeln. Dr. Stefan Küppers, Technischer Geschäftsführer der Westnetz GmbH, erläutert im Interview, wie die RWE-Tochter mit Sitz in Dortmund die Stromnetze im Westen Deutschlands mit intelligentem Netzmanagement für die Energiewende fit macht.
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Stadtwerke Münster heizen mit überschüssigem Windstrom

6. Juni 2016 | Kira Crome

Die Leistung des Elektrodenkessels beträgt 22 MW, die als Sekundärregelleistung bereitgestellt wird, © Stadtwerke Münster

Die Leistung des Elektrodenkessels beträgt 22 MW, die als Sekundärregelleistung bereitgestellt wird, © Stadtwerke Münster

Die Stadtwerke Münster setzen auf die Power-to-Heat-Technologie und nutzen damit überschüssigen Windstrom, den das Netz nicht aufnehmen kann. Er wird einem Elektrodenkessel in Wärme umgewandelt und so energetisch genutzt. Schwankungen im Stromnetz können mit diesem Zwischenspeicher ausgeglichen werden. Weiterlesen

DBFZ: Biogasanlagen flexibler ins Stromnetz einbinden

31. Mai 2016 | Kira Crome

© Wilhelmine Wulff/pixelio.de

© Wilhelmine Wulff/pixelio.de

Wie können bestehende Biogasanlagen, die für einen konstanten Energieoutput ausgelegt sind, umgerüstet werden, um sie als flexiblen Puffer in das Stromsystem einzubinden? Das Deutsche Biomasseforschungszentrum hat dazu einen wissenschaftlichen Überblick zu den verschiedenen technischen Ansatzmöglichkeiten vorgelegt. Das Hintergrundpapier fasst den Stand der Flexibilisierung von Biogasanlagen und des rechtlichen Rahmens zusammen. Weiterlesen

Regelenergiemärkte als Trittleiter zur Systemintegration Erneuerbarer Energien

14. April 2016 | Judith Litzenburger

© Uwe Schlick/pixelio.de

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Mit der Umstellung des Energieversorgungssystems auf immer höhere Anteile Erneuerbarer Energien, die wetterabhängig einspeisen, verändern sich die Anforderungen an die Netze, an die Märkte und an den Rechtsrahmen. Da die Integration der Erneuerbaren Energien schrittweise erfolgt, werden nach und nach die regulatorischen Rahmenbedingungen an die veränderten Bedürfnisse der Marktteilnehmer angepasst. Gleichzeitig wird die Erwartung, dass die Erneuerbaren Energien Systemverantwortung übernehmen immer größer. Weiterlesen