Energiewende per Dialog: Energieplan für die Städteregion Aachen ist fertig

19. November 2018 | Kira Crome

© Markus Bienwald/EWV

Projektleiter Jens Schneider (v. l.), Staatsekretär Thomas Rachel und der „Render“-Beiratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick (rechts) übergeben den Regionalen Energieplan Aachen 2030 an Städteregionsrat Helmut Etschenberg (Mitte) und den Beigeordneten der Stadt Aachen, Dr. Markus Kremer. © Markus Bienwald/EWV

In der Städteregion Aachen ist in einem breit angelegten Dialogprojekt über vier Jahre hinweg ein Fahrplan für die Energiewende vor Ort erarbeitet worden. Anfang Oktober wurde der „Regionale Energieplan Aachen 2030“ führenden Vertretern der Städteregion und der Stadt Aachen übergeben. Damit ist die Arbeit jedoch noch nicht beendet. Nun geht es an die Umsetzung. Weiterlesen

Zehn Tipps für eine gelungene projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit

29. Oktober 2018 | Steffen Kawohl

© ivanacoi/Pixabay

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Bei Vorhaben zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist es wichtig, dass die Verantwortlichen frühzeitig und intensiv mit der Öffentlichkeit über ihr Projekt kommunizieren. Doch wie lässt sich eine solche Öffentlichkeitsarbeit am besten umsetzen? Wie wird man dabei den Bedürfnissen und dem Wissensstand aller Zielgruppen gerecht? Dazu liefert dieser Beitrag zehn Hinweise für die Praxis. Weiterlesen

Methodensammlung für die Energiewende: Joint Fact Finding (Gemeinsame Faktenklärung)

22. Oktober 2018 | Tomke Lisa Menger

© EnergieAgentur.NRW

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Treten bei einem Vorhaben Konflikte auf, liegt es oft unter anderem daran, dass Unternehmen, die Kommune sowie Bürgerinnen und Bürger von verschiedenen Auswirkungen dieses Vorhabens auf die Umgebung ausgehen. Manchmal kommen sogar Gutachter zu unterschiedlichen Ergebnissen. Um überhaupt miteinander über die Ausgestaltung des Projekts reden zu können, müssen sich die Akteure auf eine Faktengrundlage einigen. Dies kann durch ein Joint Fact Finding, also eine gemeinsame Faktenklärung erreicht werden. Durch ein strukturiertes, konsensorientiertes Vorgehen und eine gemeinsame Veröffentlichung der Ergebnisse wird die Voraussetzung für eine sachliche Debatte geschaffen. Weiterlesen

Methodensammlung für die Energiewende: Zukunftskonferenz

19. September 2018 | Tomke Lisa Menger

© EnergieAgentur.NRW

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Auf einer Zukunftskonferenz kommt eine große Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern zusammen, um gemeinsam langfristige Ziele und Maßnahmen für ihre Organisation, ihre Gemeinde oder ihren Stadtteil zu erarbeiten. Sie steht oft am Anfang einer Neuorientierung, z. B. der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes. Indem die Teilnehmer kritisch auf Vergangenheit und Gegenwart schauen, entwickeln sie eine Vision für die Zukunft ihrer Gemeinschaft und schließen sich zu Aktionsgruppen für entsprechende Maßnahmen zusammen. Anwesend sind alle für den Neustrukturierungsprozess wichtigen Gruppen. Die Vielzahl verschiedener Perspektiven wirkt sich positiv auf die Ergebnisse aus. Weiterlesen

Methodensammlung für die Energiewende: Visualisierungen

5. September 2018 | Tomke Lisa Menger

© EnergieAgentur.NRW

© EnergieAgentur.NRW

Visualisierungen sind vor allem bei großen Bauprojekten eine wichtige Basis für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Gerade für Anwohner ist es schwierig, nur anhand der Planungsunterlagen nachzuvollziehen, welche optische Wirkung einmal von dem Objekt ausgehen wird. Das kann zu Missverständnissen während des Beteiligungsprozesses führen. Anhand von Simulationen, die das angestrebte Ergebnis und mögliche Alternativen zeigen, kann dagegen viel besser zusammen geplant werden. Gerade wenn diese Visualisierungen schon unter Beteiligung der Anwohner erstellt werden, können sie eine allgemein akzeptierte Diskussionsgrundlage darstellen. Weiterlesen

Aus der Praxis: Workshops zur Bürgerbeteiligung

30. August 2018 | Tomke Lisa Menger

Im World-Café versetzten sich die Teilnehmer in die Rollen der Zielgruppen von Beteiligungsverfahren.

Im World-Café versetzten sich die Teilnehmer in die Rollen der Zielgruppen von Beteiligungsverfahren.

Bereits zum zweiten Mal erarbeiteten die Teilnehmer des Workshops „Die Energiewende vor Ort: Wie, wann, warum die Öffentlichkeit beteiligen?“ Mitte Juli 2018 Ansätze für eine gelungene Verzahnung von informeller und formeller Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen von Erneuerbare-Energien-Projekten. Der erste Workshop unter gleichem Titel im Februar 2018 stieß bei den Teilnehmern auf durchweg positive Resonanz, sodass der EnergieDialog.NRW die Veranstaltung noch einmal wiederholte. Die Themen Transparenz, Frühzeitigkeit, das Anerkennen verschiedener Interessen und die Auswahl passender Formate erwiesen sich in beiden Workshops als besonders relevant. Weiterlesen

Methodensammlung für die Energiewende: Vorhabenbezogenes Bürgerbüro

30. Juli 2018 | Tomke Lisa Menger

© EnergieAgentur.NRW

© EnergieAgentur.NRW

Eine wichtige Basis für die Beteiligung der Bürger an Planungsprozessen ist eine umfassende Informationspolitik. Gerade bei großen Projekten, von denen viele Menschen vor Ort betroffen sind, bietet es sich an, ein vorhabenbezogenes Bürgerbüro einzurichten. Vorhabenbezogen meint, dass sich dieses Bürgerbüro nur um die Angelegenheiten eines einzigen konkreten Vorhabens kümmert. Dort können sich die Bürger gezielt über das Projekt und die Beteiligungsmöglichkeiten informieren.  Weiterlesen

Wer bietet was? – Verzeichnis mit Anbietern von Maßnahmen zur Beteiligung bei Projekten der Energiewende

30. Juli 2018 | EnergieDialog.NRW

© Jarmoluk/pixabay

Ob es darum geht, ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten, Windkonzentrationszonen in einer Gemeinde auszuweisen oder Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu planen: Die Beteiligung der Öffentlichkeit erfordert bei jedem Vorhaben unterschiedliche Instrumente und Methoden. Daher veröffentlicht der EnergieDialog.NRW ein neues Verzeichnis von Anbietern, die mit einem breiten Angebot verschiedener Maßnahmen und Techniken der Beteiligung (on- und offline) aufwarten. Weiterlesen

Mehr Partizipation, aber richtig!

9. Juli 2018 | Kira Crome

Jörg Sommer ist Publizist und Gründungsdirektor des Berlin Instituts für Partizipation. Außerdem ist er seit 2009 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Mitherausgeber der Zeitschrift „movum“ sowie des Kursbuch Bürgerbeteiligung. Er wirkt in zahlreichen Beiräten und Gremien der Nachhaltigkeit mit und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der Demokratie und Bürgerbeteiligung. © Jörg Sommer

Interview mit Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Gründungsdirektor des Berlin Instituts für Partizipation Weiterlesen

Die Bürgerbeteiliger von morgen

2. Juli 2018 | Kira Crome

Campus Stadtmitte der Universität Stuttgart

Campus Stadtmitte der Universität Stuttgart © Regenscheit, Universität Stuttgart

Fachkenntnisse für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern werden mit dem Fortschritt der Energiewende immer gefragter, ob in Kommunalverwaltungen, Unternehmen, Planungsbüros oder bei Beteiligungsagenturen. Ein Masterstudiengang an der Universität Stuttgart bildet seit vier Jahren Partizipationsexperten mit breitem, fächerübergreifenden Fachwissen und viel Praxiserfahrung aus. Weiterlesen