Auswirkungen von zivilem Richtfunk auf Windenergievorhaben

30. März 2017 | Maik Schatto

© Rainer Sturm/pixelio.de

© Rainer Sturm/pixelio.de

Windenergieanlagen sind raumbedeutsame Vorhaben, die aufgrund ihrer Größe Auswirkungen auf Radar- und Funksysteme haben können. Durch den stetigen Zubau von Windenergieanlagen treten aufgrund von Störungen des Funksignals immer häufiger Konflikte auf. So ist es vor allem der Richtfunk, der aufgrund von Hindernissen innerhalb der Funkstrecke negativ beeinträchtigt werden kann. Der vorliegende Fachartikel fasst – unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung – die Anforderungen an die Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen sowie die Genehmigung von Windenergieanlagen mit Blick auf den Richtfunk zusammen.
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Windenergie im Wald: Weiteres Forschungsvorhaben empfiehlt Schutz für Fledermäuse

15. März 2017 | Kira Crome

Zwergfledermaus im Flug © Barracuda1983/commons.wikimedia.org

Zwergfledermaus im Flug © Barracuda1983/commons.wikimedia.org

Mit dem Vordringen der Windenergienutzung auf Waldflächen beschäftigt sich die Forschung zunehmend mit der Lebensraumsicherung von Fledermäusen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald. Das Bundesamt für Naturschutz hat jüngst als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen zum Schutz verschiedener waldbewohnender Fledermausarten veröffentlicht. Weiterlesen

Paderborn: Rotmilan-Bestände bleiben neben Windenergie konstant

7. März 2017 | Kira Crome

Über die Hälfte des weltweiten Rotmilan-Bestands brütet in Deutschland. Besonders im Paderborner Hochland kommen viele Tiere dieser Greifvogelart vor.

Über die Hälfte des weltweiten Rotmilan-Bestands brütet in Deutschland. Besonders im Paderborner Hochland kommen viele Tiere dieser Greifvogelart vor.

Die Paderborner Hochebene ist ein wichtiger Standort für die Windenergie. Zugleich kommt hier der streng geschützte Rotmilan am häufigsten in Nordrhein-Westfalen vor. Seit 2010 verfolgt die Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne hier regelmäßig die Entwicklung der Greifvogel-Bestände. Die jüngste Jahresuntersuchung zeigt: Das Vorkommen der Rotmilane im Landkreis Paderborn bleibt trotz des Windenergieausbaus konstant. Ein eindeutiger Rückschluss auf die Entwicklung des Gesamtbestands ergibt sich daraus noch nicht. Weiterlesen

Befeuerung verträglich gestalten: Welche akzeptanzsteigernden Lösungen erlaubt die neue Verwaltungsvorschrift?

15. Februar 2017 | Simon Trockel

Aktivradar-basierte Systeme überwachen den Luftraum über dem Windpark und schalten die Befeuerung bei Bedarf an. © Enertrag

Aktivradar-basierte Systeme überwachen den Luftraum über dem Windpark und schalten die Befeuerung bei Bedarf an. © Enertrag

Die nächtliche Befeuerung von Windenergieanlagen ist ein Dauerbrenner. Die rot blinkenden Lichter empfinden viele Menschen als störend. Um die visuellen Emissionen zu reduzieren, wurde 2015 die Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen in wesentlichen Punkten neu geregelt. Mit welchen Vorkehrungen sich die Hinderniskennzeichnung von Windenergieanlagen verträglicher gestalten lässt, beschreibt der Fachartikel. Weiterlesen

Bioenergiedaten für Biomassepotenziale online abrufbar

10. Februar 2017 | Kira Crome

© DBFZ, Screenshot zu NRW

© DBFZ, Screenshot zu NRW

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum hat einen interaktiven Bioenergie-Atlas veröffentlicht. In der Online-Datenbank wurden verschiedenste Daten zur bundesweiten Bioenergienutzung zusammengeführt, die im Rahmen einer Meta-Studie gesammelt, vereinheitlicht und vergleichbar gemacht worden sind. Sie soll Forschern, Investoren und interessierten Laien die Recherche erleichtern und Potenziale für einzelne Biomassenutzungspfade schnell und einfach aufzeigen. Weiterlesen

Systemdienstleistung der Verbraucher: Flexible Lasten zur Reduktion von Abregelung

7. Februar 2017 | Lisa Conrads, Judith Litzenburger

© Uwe Schlick/pixelio.de

© Uwe Schlick/pixelio.de

Im Zuge des Umbaus unserer Energieversorgung weg von wenigen zentralen, steuerbaren Großkraftwerken hin zu einem Netz aus vielen dezentralen, wetterabhängigen Erneuerbare Energie-Anlagen, durchläuft das Stromsystem gegenwärtig an unterschiedlichen Stellen steile Lernkurven. Angebot und Nachfrage müssen ständig ausgeglichen sein, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Während unflexible fossile Großkraftwerke durchgehend Strom erzeugen, steigt der Anteil volatilen Regenerativstroms stetig. Das führt zu Ungleichgewichten in den Stromnetzen. Deren Betreiber sind immer häufiger gefordert, die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien abzuregeln, um Netzengpässe zu vermeiden. Weiterlesen

Neuer Landesentwicklungsplan tritt in Kraft

31. Januar 2017 | EnergieDialog.NRW

© Staatskanzlei NRW

© Staatskanzlei NRW

Am 25.1.2017 ist der neue Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW in Kraft getreten. Er enthält einige wichtige Änderungen für die erneuerbaren Energien, insbesondere für die Windenergie. Weiterlesen

Forschungsüberblick: Welche gesundheitlichen Folgen hat die Windenergienutzung?

26. Januar 2016 | Kira Crome

© Umwelt Bundesamt

© Umwelt Bundesamt

Das Umweltbundesamt hat in einem Positionspapier den aktuellen Stand der Forschung zu Gesundheitseffekten von Windenergieanlagen zusammengefasst. Das Papier bietet auf acht Seiten einen Überblick über die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Schall, Schattenwurf und Eisabwurf, Lichtemissionen und Lärm. Weiterlesen

Windenergieanlagen und die Gefahr durch Eiswurf

23. Januar 2017 | Simon Trockel

© Kira Crome

© Kira Crome

Eisabwurf ist eine allgemeine Gefahr, die bei winterlichen Witterungsbedingungen z.B. an Häusern, Brücken und anderen baulichen Objekten entstehen kann. Bei Windenergieanlagen hängt die Eisbildung vom Standort ab. Je häufiger eine Anlage kalter und zugleich feuchter Witterung ausgesetzt ist, desto eher kann die Oberfläche der Rotorblätter vereisen. Sehr große Windräder in höheren Lagen sind besonders anfällig dafür. Der Fachartikel fasst die genehmigungsrechtlichen Anforderungen ebenso zusammen wie die gutachterliche Vorgehensweise sowie technische Lösungen. Weiterlesen

Online-Umfrage: Was macht eine attraktive Landschaft aus?

19. Januar 2017 | Kira Crome

© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)


© Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Eine Forschungsgruppe der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Universität Stuttgart, der Bosch & Partner GmbH und dem Institut für nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung (INER) entwickelt derzeit im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz ein flächendeckendes Bewertungsmodell für das Landschaftsbild. Damit füllt sie eine Lücke. Denn für großräumige Planungsvorhaben wie dem Netzausbau, die über Bundeslandgrenzen hinweg betrieben werden, fehlt eine solche einheitliche Grundlage. Dazu rufen die Forscher noch bis Anfang Februar zu einer Online-Umfrage auf. Weiterlesen