Mediationsvereinbarung zum Repowering in der Hellwegbörde

29. Mai 2015 | Heinz-Jürgen Schütz

© Karl-Heinz Laube/PIXELIO

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In der Hellwegbörde wurde ein Mediationsverfahren zum Repowering von Windanlagen erfolgreich zu Ende geführt. Die Mediationsvereinbarung, die von den Naturschutzverbänden und Windenergiebranche unterzeichnet wurde, ist nun veröffentlicht worden.

Durch den Austausch alter Windenergieanlagen durch leistungsstärkere Anlagen, dem sogenannten Repowering, kann eine Steigerung der Windstromerzeugung bei gleichzeitiger Reduzierung der Anlagenzahl erreicht werden. In der Hellwegbörde befinden sich rund 250 Windenergieanlagen im und unmittelbar am Vogelschutzgebiet, von denen ein großer Teil für ein Repowering in Frage kommt. Grundsätzlich hat die Landesregierung Vogelschutzgebiete als Tabuzonen für neue Windparks erklärt. Allerdings können bestehende Anlagen, die vor der Ausweisung des Vogelschutzgebietes erbaut wurden, durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden. Daraus entwickelte sich in der Hellwegbörde ein Konflikt zwischen Naturschutzverbänden und der Windenergiebranche, wodurch auf Initiative des Umweltministeriums ein Mediationsverfahren eingeleitet wurde. Ende Februar konnte dieses Verfahren erfolgreich beendet werden.

In der Mediationsvereinbarung, die die beteiligten Parteien unterzeichneten, einigten sie sich auf gemeinsame Ziele und Vorgaben bei der Durchführung der Repowering-Projekte in der Hellwegbörde.

Die Mediationsvereinbarung kann hier eingesehen werden.

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