Fachagentur Windenergie an Land: Hilfestellung für Kommunen

15. April 2015 | Pia Dağaşan

Städte und Gemeinden können die räumliche Verteilung von Windenergieanlagen in ihrem Bezirk beeinflussen. Dafür müssen aber diverse Vorgaben berücksichtigt werden.

Städte und Gemeinden können die räumliche Verteilung von Windenergieanlagen in ihrem Bezirk beeinflussen. Dafür müssen aber diverse Vorgaben berücksichtigt werden. © Bernd Kröger – Fotolia.com

Städte und Gemeinden können den Ausbau der Windenergie in ihrer Kommune räumlich steuern. Damit die Planungen rechtssicher sind, müssen sie eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Zwei aktuelle Handreichungen der Fachagentur Windenergie an Land informieren über die aktuelle Rechtslage und bieten Hilfestellung für die Planungspraxis. Sie widmen sich der aktuellen Rechtsprechung zur Steuerung von Windenergieanlagen im Außenbereich sowie dem Verhältnis von Raumordnungsplanung zur Bauleitplanung.

Mit zwei aktuell erschienen Papieren möchte die Fachagentur Windenergie an Land den Kommunen bei der Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergie unter die Arme greifen. Das Hintergrundpapier „Steuerung der Windenergie im Außenbereich durch Flächennutzungsplan im Sinne des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB“ beschäftigt sich mit den zentralen Anforderungen an die Konzentrationszonenplanung. Es erläutert die gegenwärtigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die bei der Ausweisung von Windkonzentrationszonen zu beachten sind. Dabei geht das Papier vor allem auf die aktuelle Rechtsprechung ein, zeigt die Vorgehensweise bei der Planung auf und erklärt die Grundsätze, die bei der Umsetzung zu berücksichtigen sind.

Das zweite Hintergrundpapier beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Raumordnungsplanung zur Bauleitplanung. Es stellt dar, welche Aspekte der Raumordnung eine Kommune beachten muss, wenn sie Konzentrationszonen ausweisen möchte oder bereits ausgewiesen hat. Dabei wird insbesondere anhand von Beispielen der Unterschied zwischen Vorrang- und Eignungsgebieten für Windenergie dargestellt. Um der Planungspraxis gerecht zu werden, werden außerdem verschiedene Fallbeispiele skizziert und den Kommunen ein mögliches Vorgehen vorgeschlagen.

Die beiden Hintergrundpapiere finden Sie neben anderen Broschüren auch in unserer Bibliothek.

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