Bibliothek

Die Bibliothek enthält einige ausgewählte Dokumente, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EnergieDialog.NRW aus verschiedenen Gründen für besonders relevant mit Blick auf die vielfältigen Herausforderungen rund um den Ausbau der Erneuerbaren Energien gehalten werden.

Wenn Sie aus Ihrer Praxis – etwa in der Verwaltung – weitere Materialien empfehlen können, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Potenziale


Potenzialstudie Pumpspeicherkraftwerke Nordrhein-Westfalen (2016)

Die „Potenzialstudie Pumpspeicherkraftwerke NRW“ untersucht auf 135 Seiten das Gesamtpotenzial für neue Pumpspeicherkraftwerke im Land und zeigt damit Chancen auf, wie der zukünftige Flexibilisierungsbedarf auf dem Weg zu einer nahezu vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Energieversorgung realisiert werden könnte.

Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken (2016)
Die nun zum sechsten Mal erscheinende Energie-Info „Erneuerbare Energien und das EEG (2016)“ des Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) gibt einen Überblick über alle relevanten Daten und Fakten zu Erneuerbaren-Anlagen, Stromerzeugung oder EEG-Auszahlungen. In einem Foliensatz, der auf der Homepage des BDEW abgerufen werden kann, sind die Daten und Zahlen außerdem übersichtlich in Diagrammen aufbereitet.

Was Strom wirklich kostet (2015)
Die Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) analysiert die verdeckten gesamtgesellschaftlichen Kosten unterschiedlicher Energieträger, die nicht im Strompreis enthalten sind, sondern über den Staatshaushalt finanziert werden. Dazu zählen sowohl Folgekosten etwa für Endlagerung oder Umweltschäden als auch staatliche Förderungen in Form von Finanzhilfen oder Steuervergünstigungen. Die Vollkosten einer Kilowattstunde Windstrom aus neuen Anlagen betragen im Ergebnis 5,1 bis 8,7 Ct/kWh; bei PV -Strom sind es 10,4 bis 17,1 Ct/kWh. Bei der Atomenergie liegen diese Kosten mit 18,5 bis 49,8 Ct/kWh deutlich höher. Auch Braunkohle (12,6 bis 14,1 Ct/kWh) und Steinkohle (14,7 bis 16,7 Ct/kWh) schneiden teurer ab.

Die Energiezukunft – 4. Monitoring Bericht zur Energiewende(2015)
Mit dem Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ wird fortlaufend über den aktuellen Umsetzungsstand der Energiewende berichtet. Der Bericht gibt einen prägnanten und faktenbasierten Überblick über die bereits beschlossenen Maßnahmen, nimmt eine Einschätzung ihrer Wirkungen vor und identifiziert vor dem Hintergrund bereits formulierter Zielsetzungen einen gegebenenfalls erforderlichen Nachsteuerungsbedarf. Hierzu werden statistische Informationen verständlich aufbereitet und analysiert. Der Bericht wird jährlich unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie unter Mitwirkung einer unabhängigen Experten-Kommission erstellt.

EnergieDaten.NRW 2014
Die jährlich erscheinende Broschüre des Klimaschutzministeriums NRW listet sehr umfassend und anschaulich die aktuellen Statistiken der Gewinnung und des Verbrauchs von Energie (Strom, Wärme, Treibstoff), der Erzeugungskapazitäten, der Treibhausgas-Emissionen, der Beschäftigung sowie der Energiepreise in NRW auf. Die Daten sind allerdings völlig unkommentiert.

Praxisleitfaden „Kommunen – Energie für die Zukunft. Gestaltungsmöglichkeiten der Energiewende
– Ein Wegweiser für Kommunen“ (2014)

Der von der Kreissparkasse Köln herausgegebene Leitfaden gibt in acht Kapiteln einen kompakten und praxisnahen Überblick zu Fragen der Planung, Umsetzung sowie zum Betrieb von Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Daneben führt er in die wichtigsten Aspekte der Energiewende ein und skizziert die bundespolitische Energiepolitik in ihren Grundzügen. Der Leitfaden gibt damit Kommunen und privaten Akteuren einen fundierten Einblick in die Planung und Umsetzung von Projekten der erneuerbaren Energien.

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW Teil 3 – Biomasse-Energie (2014)
Die Potenzialstudie ist die dritte von insgesamt fünf Untersuchungen, die das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des Klimaschutzministeriums NRW durchgeführt hat. Die Studien analysieren die jeweiligen regionalen Potenziale der erneuerbaren Energien in NRW und sollen Planungsbehörden und Standortsuchenden als Informations- und Planungshilfe dienen. Teil 3 der Potenzialstudien beschreibt die Potenziale aus der Land-, Forst- und der Abfallwirtschaft unter Berücksichtigung der Aspekte Umweltverträglichkeit und Nutzungskonkurrenzen in verschiedenen Szenarien. Im Bereich der Biomasse werden heute bereits große Anteile der vorhandenen Potenziale energetisch genutzt. Trotzdem bestehen noch Ausbaupotenziale, die unter nachhaltigen und naturverträglichen Bedingungen genutzt werden könnten.

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW Teil 2 – Solarenergie (2013)
Die Potenzialstudie ist die zweite von insgesamt fünf Untersuchungen, die das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des Klimaschutzministeriums NRW durchgeführt hat. Die Studien analysieren die jeweiligen regionalen Potenziale der erneuerbaren Energien in NRW und sollen Planungsbehörden und Standortsuchenden als Informations- und Planungshilfe dienen.
Teil 2 der Potenzialstudien erhebt die Ausbaupotenziale der solaren Strom- und Wärmegewinnung. Sie zeigt, dass aktuell nur 3 % des technischen PV-Potenzials in NRW genutzt wird und entsprechend noch erhebliche Ausbaupotenziale, insbesondere auf Dach-, aber auch auf Freiflächen (Infrastrukturtrassen, Konversionsflächen, u.a.), bestehen.Bundesländer mit neuer Energie. Jahresreport Föderal-Erneuerbar 2013
Der Jahresreport der Agentur für Erneuerbare Energien wird für alle Bundesländer erstellt. Hier sind die aktuellen Daten für NRW hinterlegt. Hilfreich sind insbesondere die anschaulich aufbereiteten Statistiken, aber auch die Interviews mit den jeweiligen Energie- und Umweltministern. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele geben einen guten Überblick über den Stand des Ausbaus Erneuerbarer Energien in den Ländern.

Potenzialstudie Erneuerbare Energien NRW Teil 1 – Windenergie (2012)
Die Potenzialstudie ist die erste von insgesamt fünf Untersuchungen, die das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) im Auftrag des Klimaschutzministeriums NRW durchgeführt hat. Die Studien analysieren die jeweiligen regionalen Potenziale der erneuerbaren Energien in NRW und sollen Planungsbehörden und Standortsuchenden als Informations- und Planungshilfe dienen.
Teil 1 der Potenzialstudien widmet sich dem möglichen Ausbau der Windstromerzeugung und belegt, dass in NRW sehr gute Windverhältnisse für einen Ausbau der Windenergie vorliegen und dass trotz der hohen Siedlungsdichte und vieler Schutzgebiete Ausbaupotenziale vorhanden sind.

Potentiale Erneuerbarer Energien im Regierungsbezirk Arnsberg (2011)
Als erster Regierungsbezirk in NRW hat der Bezirk Arnsberg die regionalspezifischen Potenziale der erneuerbaren Energien ermittelt. Das größte Potenzial bietet demnach die Stromerzeugung durch die Windenergie gefolgt von der Strom- und Wärmeerzeugung der Bio- und der Solarenergie. Diese drei Energieträger stellen etwa 87% des realistischen Gesamtpotentials bereit. Zudem wurden in der Machbarkeitsstudie Zielkonflikte identifiziert und schließlich Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, um die Potenziale bis 2020 möglichst konfliktfrei zu erschließen.

Erneuerbare Energien 2020 – Potenzialatlas Deutschland (2010)
In dieser Broschüre der Agentur für Erneuerbare Energien werden die Potenziale der unterschiedlichen erneuerbaren Energien für Deutschland überschlägig dargestellt. Neben den jeweiligen Nutzungspotenzialen werden auch kurze technische Einführungen gegeben. Die Veröffentlichung vermittelt einen kurzen Einstieg in das Thema der Nutzung regenerativer Energien.

Windenergie

Hintergrundpapier: Die Bereitstellung kommunaler Flächen für die Windenergienutzung (2016)
Das Hintergrundpapier der Fachagentur Windenergie an Land e.V. erklärt sowohl die Anwendbarkeit des Vergaberechts bei der Bereitstellung von Flächen für Windenergieprojekte als auch die vergaberechtsfreie Grundstücksveräußerung oder Grundstücksüberlassung. Checklisten helfen bei der Klärung der Frage, ob ein Projekt den für die Anwendbarkeit des Vergaberechts maßgeblichen Schwellenwert erreicht. Auch die Anforderungen an mögliche Bieter oder an den Inhalt einer Leistungsbeschreibung können so schnell erfasst werden. Schließlich erörtert das Papier mögliche rechtliche Konstruktionen der Grundstücksüberlassung.

Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen (2016)
Beim LUBW-Messprojekt „Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ (2013-2015) wurden die tieffrequenten Geräusche inklusive Infraschall in der Umgebung von modernen Windkraftanlagen und anderen Quellen wie Straßenverkehr, Geräte im Haushalt und Windgeräusche in freier Natur gemessen und ausgewertet.

WindPlanung.Navi – Wegweiser durch den Planungs- und Genehmigungsprozess von Windenergieanlagen (2016)
Der WindPlanung.Navi gibt einen transparenten Überblick über den Ablauf des Planungs- und Genehmigungsprozesses von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen. In diesem PDF-Dokument finden Sie die textlichen Inhalte des Onlinetools.

Windenergie-Handbuch (2015)
Das Windenergie-Handbuch stellt eine praktische Arbeitshilfe rund um das Thema der behördlichen Genehmigung und Überwachung von Windenergieanlagen dar. Das Online-Werk, das unter Federführung der Umweltrechtsexpertin Monika Agatz entstanden ist, zeichnet sich durch einen großen Praxisbezug, durch die Aktualität sowie durch eine hohe Sachkompetenz aus. Neben der Erläuterung des Genehmigungsverfahrens für Windenergieanlagen, werden Themen wie Schallimmissionen, optische Wirkungen sowie eine Übersicht über relevante Rechtsbereiche fundiert dargestellt.

Windenergie und Repowering: Dokumentation des Experten-Workshops (2015)
Für die Windenergiebranche in Nordrhein-Westfalen gewinnt der Ersatz älterer Anlagen der ersten Generation durch neue, leistungsstärkere Turbinen zunehmend an Bedeutung: Viele Altanlagen erreichen gegenwärtig das Ende ihrer technischen Betriebslaufzeit. Das Repowering ist mit einer Reihe praktischer Herausforderungen verbunden. Wie sich diese meistern lassen, haben Experten auf Einladung der EnergieAgentur.NRW im März 2015 gemeinsam diskutiert. Die vorliegende Workshop-Dokumentation bietet Anlagenbetreibern und kommunalen Akteuren Hilfestellung in Sachen Altanlagenerneuerung.

Vertragsmodelle zur Verwirklichung von Repowering-Projekten in NRW (2015)
Im Rahmen einer Studie des IWR wurde festgestellt, dass eines der Haupthemmnisse beim Repowering der Umgang mit den verschiedenen Akteuren und ihren Interessen darstellt. Um dieses Hemmnis abzubauen, hat sich die Kanzlei von Bredow Valentin Herz in dem Gutachten, das im Auftrag der EnergieAgentur.NRW erstellt wurde, intensiv damit auseinandergesetzt, wie der Ausgleich der verschiedenen Interessen über vertragliche Regelungen am besten gelingen kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der besonderen Rolle der Kommune.

Branchenführer – Windenergie in NRW (2015)
Der Branchenführer Windenergie, der vom Netzwerk Windkraft der EnergieAgentur.NRW herausgegeben wird, gibt einen umfangreichen Überblick über rund 180 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, die in der Windenergiebranche tätig sind. Aufgeschlüsselt nach unterschiedlichen Kategorien finden sich im Firmenverzeichnis sowohl Ansprechpartner aus dem Bereich „Zulieferer und Hersteller“ als auch „Dienstleister“ rund um die Windenergienutzung (z.B. Projektierung, Finanzierung und Betrieb).

Bauleitplanung und Windenergie – Zum Verhältnis von Raumordnungsplanung zur Bauleitplanung (2015)
Das Hintergrundpapier der „Fachagentur Windenergie an Land“ erläutert die Bedeutung der Raumordnung für die kommunale Bauleitplanung und die daraus folgende Zulässigkeit von Windenergieanlagen. Dabei werden Anhand typischer Fallgruppen allgemeine Hinweise an die Planungspraxis gegeben.

Steuerung der Windenergie im Außenbereich durch Flächennutzungsplan im Sinne des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB (2015)
Das Hintergrundpapier der „Fachagentur Windenergie an Land“ widmet sich zentralen Fragestellungen der Konzentrationszonenplanung. Es greift dabei verschiedene Beispiele aus der obergerichtlichen Rechtsprechung auf und gibt allgemeine Hinweise für die Planungspraxis.

Analyse: Dauer und Kosten des Planungs- und Genehmigungsprozesses von Windenergieanlagen an Land (2015)
In der Studie der „Fachagentur Windenergie an Land“ wurden die typischen Zeit- und Finanzaufwendungen im Planungs- und Genehmigungsprozess von Windenergieanlagen an Land ermittelt sowie den Einfluss, den unterschiedliche Planungsinstrumente auf die Realisierung neuer Windparks haben, analysiert.

Untersuchung der Beeinträchtigung von Anwohnern durch Geräuschemissionen von Windenergieanlagen und Ableitung übertragbarer Interventionsstrategien zur Verminderung dieser (2015)
Wissenschaftler haben in einem interdisziplinären Feldversuch die stresspsychologischen und akustischen Auswirkungen vom Betrieb von Windenergieanlagen untersucht. Es ist die erste systematische Studie zur Lärmbelastung durch Windenergieanlagen ihrer Art. Die Geräusche von Windparks sollen demnach Anwohner deutlich weniger stören als häufig angenommen wird. Der Abschlussbericht wirft vor allem weitere technisch-physikalische Forschungsfragen auf.

WindPlanung.Navi – Wegweiser durch den Planungs- und Genehmigungsprozess von Windenergieanlagen (2016)
Der WindPlanung.Navi gibt einen transparenten Überblick über den Ablauf des Planungs- und Genehmigungsprozesses von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen. In diesem PDF-Dokument finden Sie die textlichen Inhalte des Onlinetools.

Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten (2014)
Die Publikation des Bundesverbands für Windenergie geht 17 Vorurteilen gegenüber der Windenergie auf den Grund. Dabei beschäftigt sich die Publikation unter anderem mit Fragen zu den Immobilienpreisen, Tourismus und der Windenergie im Wald.

Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von Windenergieanlagen und Funknavigationshilfen DVOR/VOR der Deutschen Flugsicherung GmbH (2014)
In dem Gutachten, das vom Energiewendeministerium Schleswig-Holstein beim Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin in Auftrag gegeben wurde, wird untersucht, welche technischen und rechtlichen Auswirkungen Windenergieanlagen auf Drehfunkfeuer haben. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob die vom Bundesaufsichtamt für Flugsicherung und der Deutschen Flugsicherung geforderte Entfernung von 15 km zu der Anlage tatsächlich nötig ist, damit Störungen vermieden werden. Um dies beantworten zu können, wird auch die Prognoseberechnung der DFS kritisch hinterfragt.

Leitfaden „Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen“ (2013)
Der Leitfaden, den das Klimaschutzministerium zusammen mit dem LANUV veröffentlicht hat, legt dar, auf welche Weise eurorechtlichen Arten- und Habitatschutzbelange im Planung- und Genehmigungsverfahren von Windenergieanlagen zu berücksichtigen sind. Durch den Leitfaden soll eine standardisierte und rechtssichere Planung möglich gemacht werden.

Windenergie in Bürgerhand – Energie aus der Region für die Region (2013)
Die Broschüre des Bundesverbands Windenergie (BWE) skizziert den Weg von der Idee bis zur Umsetzung eines Bürgerwindparks. Es werden die beiden Gesellschaftsformen der eingetragenen Genossenschaft sowie der GmbH & Co. KG näher beschrieben und mit zahlreichen Praxisbeispielen illustriert. Unter anderem der nordrhein-westfälische Bürgerwindpark Hilchenbach, der von der RothaarWind GmbH & Co. KG im Sauerland betrieben wird.

Kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie – unter besonderer Berücksichtigung des Repowering (2012)
Der Leitfaden des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) widmet sich dem Thema der Windenergienutzung aus der Perspektive der kommunalen Planung. Im ersten Teil werden allgemeine Hintergrundinformationen dargestellt. Daneben werden verschiedene fachliche Grundlagen in knapper Form angerissen. Umwelteinwirkungen, Radar, Netzausbau, EEG sowie Naturschutz- und Landschaftspflege sind dabei die Themen. Im dritten Teil wird der Fokus auf planungsrechtliche Aspekte unter Berücksichtigung des Repowering gelegt. Die Untergliederung in Schlagworte sowie der große Praxisbezug zeichnen diesen Leitfaden aus.

Leitfaden Bürgerwindpark – MehrWertschöpfung für die Region (2012)
Im Mittelpunkt des Leitfadens der Netzwerkagentur windcomm Schleswig-Holstein steht die Realisierung von Bürgerwindparks. Er bietet einen hervorragenden Überblick über die relevanten Aspekte für die Initiierung und Umsetzung von Bürgerwindparks. Neben planungs- und gesellschaftsrechtlichen Aspekten werden Fragen der Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und des Projektmanagements angerissen. Die Lektüre bietet damit einen guten Einstieg in die Thematik der finanziellen Bürgerbeteiligung im Windbereich.

Leitfaden: Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen in NRW (2012)
Der Leitfaden des Klimaschutzministeriums erläutert die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und Besonderheiten bei der Errichtung von Windenergieanlagen im Wald. Damit bietet er Kommunen und interessierten Bürgern eine gute Hilfestellung bei der Planung und Realisierung von Windenergieprojekten auf Waldflächen.

Rechtsgutachten “Kommunale Beteiligung an der Wertschöpfung bei der Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen“ (2012)
In dem Rechtsgutachten der Kanzlei Becker Büttner Held wird untersucht, ob und wie sich eine Kommune Flächen für Windenergieanlagen sichern kann, um auf diesen Flächen selbst oder mit einem Partner – z.B. einer Bürgerenergiegenossenschaft – Windenergieanlagen zu errichten und zu betreiben.

Solarenergie

Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (2013)
Mit dieser Veröffentlichung des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) wird beabsichtigt, dem Leser eine umfassende Bewertung des Photovoltaik-Ausbaus in Deutschland zu ermöglichen. Hierzu werden umfangreiche Fakten rund um die Nutzung der Photovoltaik in kurzer und verständlicher Form dargestellt. Die Studie zeichnet sich durch eine gute Strukturierung aus, indem oft gestellte Fragen aufgegriffen und beantwortet werden.

Leitfaden zur Berücksichtigung von Umweltbelangen bei der Planung von PV-Freiflächenanlagen (2007)
Dieser Leitfaden, der durch die ARGE-Monitoring PV-Anlagen im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ausgearbeitet worden ist, stellt das Thema der Photovoltaiknutzung auf Freiflächen in den Mittelpunkt und fokussiert sich dabei auf planungsrelevante Fragestellungen. Hierzu werden neben charakteristischen Merkmalen von PV-Freiflächenanlagen, deren Wirkungen auf die unterschiedlichen Schutzgüter sowie zu berücksichtigende Aspekte bei der Planung und Zulassung thematisiert.

Bioenergie

Biogas- Handbuch (2014)
Das Biogas-Handbuch zeichnet das Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Biogasanlage Schritt für Schritt nach. Der Immissionsschutz von Verwaltungsvorschriften, Rechtsmitteln und Klagerechten bis zur Anlagensicherheit wird detailliert durchleuchtet. Auch der Überwachung von bereits installierten Anlagen räumt die Autorin großen Raum ein. Der Service-Teil bietet Textbausteine für als Vorlage für die Erstellung eines Bescheids sowie eine Übersicht über die aktuelle Rechtsprechung und ein Literaturverzeichnis.

Bioenergie – die vielfältige erneuerbare Energie (2013)

In dieser Broschüre der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) wird ein Überblick über die vielfältige Einsatzmöglichkeit der Bioenergie gegeben. Neben der Darstellung der politischen Ziele, gesetzlichen Grundlagen und sonstigen Rahmenbedingungen, zeichnet sich diese Broschüre durch eine kurze und prägnante Beschreibung der unterschiedlichen Anwendungsformen im Bereich der Bioenergie aus.

„Biogas kann’s“ (2013)
Die vom Fachverband Biogas e.V. herausgegebene Broschüre „Biogas kann’s“ gibt in kompakter Form einen Überblick über die unterschiedlichen Themenbereiche rund um das Thema Biogasproduktion und -nutzung. Neben informativen Statistiken werden auch Hinweise auf rechtliche und politische Rahmenbedingungen gegeben.

Wege zum Bioenergiedorf (2010)
Dieser Leitfaden der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) beschreibt den Weg hin zu einer eigenständigen Wärme- und Stromversorgung durch den Einsatz von Biomassetechnologien im ländlichen Raum. In diesem Kontext werden insbesondere organisatorische Aspekte, wie zum Beispiel die Durchführung von Informationsveranstaltungen sowie der Abschluss von Wärmelieferverträgen, thematisiert. Der Leitfaden bietet damit einen guten Überblick über den Weg zum Bioenergiedorf.

Bioenergie 2020 NRW – Biomasseaktionsplan zum nachhaltigen Ausbau der Bioenergie in Nordrhein-Westfalen (2009)
In dieser Veröffentlichung stellt das nordrhein-westfälische Umweltministerium den Biomasseaktionsplan zum Ausbau der Bioenergie in NRW mit einem zeitlichen Horizont bis zum Jahr 2020 vor. Neben der Bedeutung und Entwicklung der Bioenergie, werden die Ausbauziele, das Handlungskonzept der Landesregierung sowie die Leitprinzipien für den weiteren Biomasseausbau vorgestellt.

Leitfaden Bioenergie – Planung, Betrieb und Wirtschaftlichkeit von Bioenergieanlagen (2005)
Der Leitfaden Bioenergie der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) stellt ein umfassendes Standardwerk rund um die Aspekte Planung, Betrieb und Wirtschaftlichkeit von Bioenergieanlagen dar.

Bürgerbeteiligung

Themenportal Bürgerenergieanlagen
In dem Portal Bürgerenergieanlagen, welches von der EnergieAgentur.NRW betrieben wird, finden Sie neben umfangreiche Hintergrundinformationen rund um das Thema Bürgerenergie eine umfassende Datenbank mit bereits umgesetzten nordrhein-westfälischen Bürgerenergieprojekten.

Windenergievorhaben und Akzeptanz
Die Publikation des EnergieDialog.NRW richtet sich in erster Linie an Kommunen. Sie fasst den aktuellen Stand der Akzeptanzforschung mit Blick auf die Windenergie zusammen und beschreibt einen idealtypischen Beteiligungsprozess von der Voruntersuchung bis zum Betrieb der Anlagen. Dabei werden formelle und informelle Beteiligungsbausteine in einem integrativen Projektmanagement verzahnt.

Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen (2014)
Die Broschüre der EnergieAgentur.NRW widmet sich dem Thema der Bürgerenergieanlagen. Darin werden unterschiedliche Modelle vorgestellt, um Bürgerinnen und Bürger am Betrieb von regenerativen Anlagen finanziell zu beteiligen. Neben einer kompakten Darstellung der unterschiedlichen Gesellschafts- und Anlageformen, zeichnet sich die Broschüre durch eine Vielzahl von umgesetzten Praxisbeispielen aus.

Praxisleitfaden Bürgerbeteiligung (2014)
Der Leitfaden der Beratungsagentur Impuls ist das Ergebnis des Projekts ‚Energiewende und Demokratie‘, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde. Er richtet sich an Planungsbehörden, Politik und Verwaltung auf kommunaler und regionaler Ebene. Darin werden Grundprinzipien, Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerbeteiligung vorgestellt. Die Autoren unterscheiden den Beteiligungsprozess in sechs Phasen und stellen in dem entsprechenden Kapitel jede Phase samt praktischen Tipps für die konkrete Umsetzung vor.

Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten (VDI-Richtlinie 7001)(2013)
Die Richtlinie formuliert Anforderungen und Standards für eine gute Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturprojekten. Sie orientiert sich dabei an den Leistungsphasen der Ingenieurplanung und richtet sich vorwiegend an Vorhabenträger, Planer, ausführende Unternehmen, Behörden, Verbände und Bürgerinitiativen. Insbesondere die ‚zehn Grundregeln‘ fassen dabei die wesentlichen Kommunikations- und Beteiligungselemente sehr praxisnah zusammen.

Bürgerbeteiligung – Die Energiewende gestalten (2013)
Das Jahresmagazin der Agentur für Erneuerbare Energien beschäftigt sich in dieser Ausgabe schwerpunktmäßig mit dem Thema Bürgerbeteiligung. Dabei werden in mehreren Artikeln und einem Interview interessante Praxiserfahrungen in sehr lesenswerter Form journalistisch aufbereitet.

Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten (2013)
Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. der Universität Leipzig gibt mit dieser umfassenden Veröffentlichung eine Antwort auf die Frage, wie eine effektive Bürgerbeteiligung ausgestaltet werden kann, um die Umsetzung von Infrastrukturprojekten zielführend zu gestalten. Insbesondere die Beschreibungen zu den Erfahrungen und Einschätzungen formeller und informeller Beteiligungsverfahren runden diese Studie ab

Kommunikationsratgeber zum Ausbau Erneuerbarer Energien (2008)
Der Kommunikationsratgeber des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) zeigt Wege auf, wie Information, Beteiligung und Zusammenarbeit von Investoren, Planern, Behörden, Naturschützern und Bevölkerung aktiv und konstruktiv gestaltet werden können. Er differenziert dabei zwischen vier verschiedenen Projektphasen und führt jeweils spezifische Beispiele möglicher Aktivitäten und Empfehlungen für deren praktische Durchführung auf. Der Ratgeber gibt so insgesamt einen sehr umfassenden und gleichzeitig anschaulichen Überblick über ein Bündel praxiserprobter Maßnahmen.