Biogas: Neue Störfall-Meldeplattform für Anlagenbetreiber online

17. Juli 2017 | Kira Crome

Seit Anfang des Jahres sind Betreiber von Biogasanlagen, die dem Störfallrecht unterliegen, dazu verpflichtet, Unfälle oder Betriebsstörungen sowie bestimmte anlagenbezogene Informationen öffentlich bekannt zu geben. Um die nötige Meldung zu vereinfachen, hat der Fachverband Biogas eine zentrale Online-Meldeplattform eingerichtet. Die dort hinterlegten Daten zur Anlage und zum Betrieb sind für alle im Internet einsehbar. Weiterlesen

Baugrundsicherheit von Windenergieanlagen in Karstgebieten

10. Juli 2017 | Kira Andre

© Erich Westendarp /Pixelio.de

Die Erstellung eines Baugrundgutachtens durch einen geologischen Sachverständigen ist unerlässlich, um die Standsicherheit von Windenergieanlagen nach der Nordrhein-Westfälischen Bauordnung nachzuweisen (§ 15 Abs. 1 BauO NRW). Nur wenn bei der Baubehörde neben anderer standsicherheitsrelevanter Unterlagen ein Baugrundgutachten vorgelegt wird, kann eine Baugenehmigung für eine Windenergieanlage erteilt werden. Die Errichtung einer WEA auf einem Baugrund mit besonderen Anforderungen bedarf einer umfassenden und aufwändigen Baugrundprüfung. Weiterlesen

Dokumentation: Windenergie und Immobilienpreise

7. Juli 2017 | Verena Busse

Windenergieanlagen in der Nähe von Alsleben

Windenergieanlagen in der Nähe von Alsleben

Beim Ausbau der Windenergie treibt die Bürger immer wieder um, wie sich der Bau und Betrieb von Windenergieanlagen auf den Wert ihrer Grundstücke und Immobilien auswirkt. Um diese Frage zu erörtern, hat die EnergieAgentur.NRW Experten aus Immobilienwirtschaft, Recht und anderen relevanten Bereichen zu einem Faktencheck geladen. Die Ergebnisse der Veranstaltung veröffentlicht die EnergieAgentur.NRW nun in einem Dokument. Weiterlesen

Stadtwerke Dinslaken finanzieren mit Wertpapieranleihe den Ausbau Erneuerbarer Energien

3. Juli 2017 | Kira Crome

Die Stadtwerke Dinslaken setzen auf klimafreundliche Strom- und Wärmeerzeugung: Mit einer finanziellen Bürgerbeteiligung treibt der kommunale Energieversorger den Ausbau Erneuerbarer Energien am Niederrhein an. © Stadtwerke Dinslaken

Die Stadtwerke Dinslaken setzen auf klimafreundliche Strom- und Wärmeerzeugung: Mit einer finanziellen Bürgerbeteiligung treibt der kommunale Energieversorger den Ausbau Erneuerbarer Energien am Niederrhein an. © Stadtwerke Dinslaken

Finanzielle Bürgerbeteiligungen sind für Stadtwerke als regionaler Energieversorger ein wichtiger Baustein, um den Klimaschutz mit Energiewende-Projekten voranzutreiben und Kunden zu binden. Die Ausgabe von Inhaberschuldverschreibungen ist eine interessante Form der Bürgerfinanzierung. Darauf hat jüngst die Stadtwerke Dinslaken Unternehmensgruppe gesetzt: Mit dem DINKlimafonds hat die Tochtergesellschaft SD Solar den Stromkunden der Stadtwerke eine exklusive Geldanlage geboten. Weiterlesen

Bürgerbeteiligung: Betroffen, aber nicht beteiligungsbereit

22. Juni 2017 | Kira Crome

© Philipp Reiss/flickr.com (CC BY-SA 2.0)

© Philipp Reiss/flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Viele Menschen sind von Windenergieplanungen unmittelbar betroffen. Aber nur eine Minderheit ist bereit, sich bei der angebotenen Bürgerbeteiligung zu engagieren. Das Phänomen der Nicht-Beteiligung ist wissenschaftlich inzwischen gut untersucht. Webtools sollen Kommunen helfen, Betroffene besser zu aktivieren. Weiterlesen

FA Wind-Papier: Schutzgebiete und Windenergieanlagen

13. Juni 2017 | Kira Crome

Naturschutzgebiet Venner Moor

Bundes- und Landesnaturschutzgesetze schreiben den Schutz von Natur und Landschaft vor. Zusätzlich gelten für die Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen individuelle landesplanerische Vorgaben. Die föderal differenzierte Rechtsgrundlage und das Planungsregime führen in der Planungs- und Genehmigungspraxis zu Unsicherheiten. Orientierung bietet jetzt ein Papier der Fachagentur Windenergie an Land zum Gebietsschutz. Weiterlesen

Wasserkraft in NRW: LANUV stellt Studie vor

2. Juni 2017 | Kira Crome

Das Wasserwerk Stiepel wird weiter zum Wasserkraftwerk ausgebaut. Künftig soll es jährlich 5,4 Mio. Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft erzeugen und damit zur Hebung der NRW-Wasserkraftpotenziale beitragen. © Stadtwerke Bochum

Das Wasserwerk Stiepel wird weiter zum Wasserkraftwerk ausgebaut. Künftig soll es jährlich 5,4 Mio. Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft erzeugen und damit zur Hebung der NRW-Wasserkraftpotenziale beitragen. © Stadtwerke Bochum

Die Möglichkeiten, die Nutzung der Wasserkraft in Nordrhein-Westfalen auszubauen, sind weitgehend ausgeschöpft. Das zeigt die aktuelle Potenzialstudie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen. Ungenutzte Potenziale sollen umweltverträglich erschlossen werden, zum Beispiel durch Repowering älterer Anlagen und die Errichtung moderner Wasserkraftanlagen an neuen Standorten. Weiterlesen

Kommunalworkshop: Aktuelles aus der Rechtsprechung zur Windenergie

29. Mai 2017 | Kira Crome

© EnergieAgentur.NRW

© EnergieAgentur.NRW

Zum neunten Mal treffen sich Branchenexperten und Fachleute vom 28. bis 29. Juni zum Branchentag Windenergie NRW. In diesem Jahr geht es am zweiten Tag der Veranstaltung im Kommunalworkshop des EnergieDialog.NRW um die aktuelle Rechtsprechung bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen. Aufgegriffen werden derzeit diskutierte Fachfragen, die sich aus Änderungen der Rechtsgrundlagen oder aus Grundsatzurteilen bei der Windenergieplanung ergeben. Weiterlesen

Ergebnisse der 1. Ausschreibung für Windenergie veröffentlicht

22. Mai 2017 | Julian Schönbeck

© hpgruesen/pixabay

© hpgruesen/pixabay

Die Bundesnetzagentur hat die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der 1. Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Durchschnittlich erhalten die Bieter 5,71 Cent pro Kilowattstunde für ihren Windstrom, multipliziert mit einem standortabhängigen Korrekturfaktor. Zwei Drittel der Bieter waren Bürgerenergiegesellschaften, und 65 von 70 Zuschlägen gingen an diese Bietergruppe. Neun Zuschläge gingen an Projekte in NRW. Weiterlesen

Wie lässt sich der Ausbau erneuerbarer Energien räumlich besser steuern?

15. Mai 2017 | Kira Crome

© Boke9a/pixabay

© Boke9a/pixabay

Die Energiewende birgt viele Herausforderungen. Eine davon ist die Koordinierung des Zubaus neuer Erneuerbare-Energien-Anlagen. Bund, Länder und Kommunen sprechen bei der räumlichen Verteilung mit. Die Stiftung Umweltenergierecht hat das Zusammenspiel der Akteure auf den verschiedenen Ebenen und den Rechtsrahmen für die Findung neuer Anlagenstandorte in einem mehrjährigen Forschungsvorhaben analysiert. Der Abschlussbericht zeigt zudem Wege auf, wie die unterschiedlichen Zielsetzungen der verschiedenen Steuerungsmechanismen synchronisiert werden können. Weiterlesen