Landschaftsbildwertstufen für die Ersatzgeldermittlung

21. Juli 2016 | Kira Crome

© LANUV

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Wer in Nordrhein-Westfalen eine Windenergieanlage baut, muss den Eingriff in das Landschaftsbild mit einem Ersatzgeld ausgleichen. Mit dem neuen Windenergie-Erlass des Landes gilt dafür ein standardisiertes Verfahren: Wie hoch es ausfällt, bemisst sich an der Wertigkeit der betroffenen Landschaft. Eine entsprechende Einstufung des Landschaftsbildes nimmt derzeit das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) vor. Diese flächendeckende Bewertung einzelner Landschaftsbildeinheiten dient als landesweit einheitliche Vorgabe für die Berechnung des Ersatzgeldes. Die Arbeiten sind weitestgehend abgeschlossen.
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Was Bürger von der Energieprojekt-Kommunikation erwarten: Interview mit Prof. Claudia Mast und Dr. Helena Stehle

15. Juli 2016 | Kira Crome

Quelle: BMBF / Fotograf: André Wagenzik

Quelle: BMBF / Fotograf: André Wagenzik

Wenn Vorhabenträger und Projektverantwortliche über ihre Pläne zu neuen Energieprojekten informieren, interessiert das die Bürger vor Ort sehr. Doch die Erwartungen an die Art und Weise der Projektkommunikation sind sehr unterschiedlich. Wissenschaftlerinnen der Universität Hohenheim haben Bürger in Baden-Württemberg zu ihren diesbezüglichen Vorstellungen befragt und verschiedene Erwartungstypen identifiziert. Die Studie ist soeben als Buch erschienen. Die Autorinnen im Interview. Weiterlesen

EEG 2017: Die wichtigsten Änderungen

12. Juli 2016 | Busse, Campen, Conrads, Dağaşan, Schulz, Trockel

© Erich Westendarp/pixelio.de

© Erich Westendarp/pixelio.de

Nur zwei Jahre nach Inkrafttreten des EEG 2014 wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz erneut überarbeitet. Das Gesetz, das am 08.07.2016 im Bundestag verabschiedet wurde, tritt am 01.01.2017 in Kraft. Es enthält die wichtige Änderung, dass die Förderhöhe für die meisten Erneuerbaren-Energien-Anlagen zukünftig über Ausschreibungen festgelegt werden soll. Ein Fachbeitrag der EnergieAgentur.NRW beleuchtet die wichtigsten Neuerungen für die Windenergie an Land, Solarenergie und Biomasse. Weiterlesen

Landesentwicklungsplan NRW: Kabinettsbeschluss und Zuleitung zum Landtag

11. Juli 2016 | Sascha Schulz

Buergerwindpark Hilbeck, Sascha Baumeister

Die HeideWind GmbH, die Bürger.Solar.Werl eG, zahlreiche Anwohner und weitere interessierte Bürger feierten die offizielle Inbetriebnahme des Bürgerwindparks in Westhilbeck. Foto: Sascha Baumeister

Am 5. Juli 2016 hat die Landesregierung NRW einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) beschlossen und wird diesen nun dem nordrhein-westfälischen Landtag zur Zustimmung zuleiten. Der neue LEP soll den bisher geltenden LEP aus dem Jahre 1995 ablösen. Der LEP NRW „bündelt als Rechtsverordnung alle Regelungen zur Raumordnung in Nordrhein-Westfalen in einem Planwerk und legt die mittel- und langfristigen strategischen Ziele zur räumlichen Entwicklung des Landes fest“. Weiterlesen

Energieatlas NRW: Neue Inhalte für die Windenergieplanung

4. Juli 2016 | Kira Crome

Neu: Prüfradien um die seismologischen Stationen in NRW, © LANUV NRW

Neu: Prüfradien um die seismologischen Stationen in NRW, © LANUV NRW

Planungsbüros, Stadt- und Gemeindeverwaltungen finden im Online-Fachinformationssystem www.energieatlasnrw.de umfassendes Daten- und Kartenmaterial für die Planung neuer Erneuerbare Energie-Projekte in Nordrhein-Westfalen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat das Internetangebot um neue Inhalte ergänzt: Jetzt können Übersichten über bestehende rechtswirksamen Windkonzentrationszonen, über die Wertstufeneinteilung der Landschaftsbildeinheiten und die Prüfradien um Seismologische Stationen abgerufen werden. Weiterlesen

Fachwissen: Kommunale Flächen für die Windenergie bereitstellen

27. Juni 2016 | Kira Crome

© Erich Westendarp /Pixelio.de

© Erich Westendarp /Pixelio.de

Kommunen können als Eigentümer von Flächen, die für die Windenergienutzung interessant sind, festlegen, unter welchen Bedingungen diese Grundstücke dafür verpachtet oder veräußert werden. Ein Hintergrundpapier der Fachagentur Windenergie an Land beleuchtet rechtliche Rahmenbedingungen und erörtert entsprechende Handlungsoptionen für Kommunen.
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Wissenschaftlichkeit des Helgoländer Papiers in der Kritik

20. Juni 2016 | Kira Crome

Schwarzstorch im Flug, © Andreas Eichler/commons.wikimedia.org

Schwarzstorch im Flug, © Andreas Eichler/commons.wikimedia.org

Es gilt als wichtige Grundlage in der Fachplanung: Das Helgoländer Papier benennt Abstände, die Windenergieanlagen zu Horsten windenergiesensibler Vogelarten einhalten sollten. Die im letzten Jahr überarbeiteten Empfehlungen der Landesarbeitsgemeinschaft der Staatlichen Vogelschutzwarten werden in der Planungspraxis kontrovers diskutiert. Während ein Rechtsgutachten der Fachagentur Wind an Land den empfehlenden Charakter des Papiers unterstrichen hatte, zweifelt eine jüngst erschienene Studie die Wissenschaftlichkeit des Papiers grundsätzlich an. Weiterlesen

Neues Faktenpapier zum Natur- und Umweltschutz bei der Windenergie

14. Juni 2016 | Kira Crome

© HA Hessen Agentur GmbH im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

© HA Hessen Agentur GmbH im Auftrag des Hessischen Ministeriums
für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Was muss bei der Windenergieplanung zum Schutz der Natur und Umwelt wie berücksichtigt werden? Diese Frage hat das Bürgerforum Energieland Hessen in zwei thematischen Fachveranstaltungen mit Experten und Fachleuten aus Wissenschaft und Planungspraxis zusammengetragen und diskutiert. Jetzt liegt der aktuelle Erkenntnisstand als kompaktes Faktenpapier vor. Weiterlesen

Neue Rubrik: Rechtsprechung zur Windenergie

13. Juni 2016 | Pia Dağaşan

© Lupo/pixelio.de

© Lupo/pixelio.de

In der neuen Rubrik „Rechtsprechung“ gibt der EnergieDialog.NRW einen Überblick über die wichtigsten Urteile und Beschlüsse zum Thema Windenergie. In der Rubrik, die im Bereich „Fachwissen“ zu finden ist, ist neben der EU- und Bundesrechtsprechung auch die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts und der Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen zu finden. Weiterlesen

Stadtwerke Münster heizen mit überschüssigem Windstrom

6. Juni 2016 | Kira Crome

Die Leistung des Elektrodenkessels beträgt 22 MW, die als Sekundärregelleistung bereitgestellt wird, © Stadtwerke Münster

Die Leistung des Elektrodenkessels beträgt 22 MW, die als Sekundärregelleistung bereitgestellt wird, © Stadtwerke Münster

Die Stadtwerke Münster setzen auf die Power-to-Heat-Technologie und nutzen damit überschüssigen Windstrom, den das Netz nicht aufnehmen kann. Er wird einem Elektrodenkessel in Wärme umgewandelt und so energetisch genutzt. Schwankungen im Stromnetz können mit diesem Zwischenspeicher ausgeglichen werden. Weiterlesen