Neue Forschung zur Lärmemission von Windenergieanlagen

24. Mai 2016 | Kira Crome

Der Projektverbund TremAc entwickelt eine einzige Modellierungskette für die schwingenden Teile von Windenergieanlagen. © WindForS

Der Projektverbund TremAc entwickelt eine einzige Modellierungskette für die schwingenden Teile von Windenergieanlagen. © WindForS

Vom Anlagenteil bis zum Anwohner: Ein bundesweiter Forschungsverbund will die akustischen und seismischen Emissionen von Windenergieanlagen zusammen in einem Rechenmodell abbilden und mit den Wahrnehmungen von Anwohnern in Beziehung setzen. Es soll helfen, die Lärmemission-Prognose für geplante Windenergieanlagen zu verbessern. Weiterlesen

DWD: Windenergieanlagen stören Wetterradar

11. Mai 2016 | Pia Dağaşan

DWD-Niederlassung Essen, © Deutscher Wetterdienst

DWD-Niederlassung Essen, © Deutscher Wetterdienst

Der Deutsche Wetterdient (DWD) betreibt in Deutschland 17 Anlagen, die dazu dienen, den Niederschlag zu messen. In Nordrhein-Westfalen steht ein solches Niederschlagsradar in Essen. Die Wettervorhersage ist für die Bürger vor allem dann wichtig, wenn eine Extremwettersituation droht. Immer wieder beklagt der DWD aber, dass die erforderlichen Messungen durch den Bau von Windenergieanlagen gestört werden könnten und eine exakte Vorhersage dann nicht mehr möglich sei. Weiterlesen

Technik in NRW: Schallminderung von Windenergieanlagen

11. Mai 2016 | Kira Crome

© Luise/pixelio.de

© Luise/pixelio.de

An der Universität Siegen arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung eines geräuscharmen Rotorblatts für Windenergieanlagen. Damit könnte die Schallemission im Vergleich zu heutigen Anlagen im günstigsten Fall halbiert werden, hoffen die Strömungsakustiker. Weiterlesen

Fachwissen live: Praxisworkshop für Kommunen

9. Mai 2016 | Simon Trockel

© EnergieAgentur.NRW

© EnergieAgentur.NRW

Im Rahmen des 8. Branchentages Windenergie NRW greift der EnergieDialog.NRW in seinem Kommunalworkshop am 15. Juni 2016 aktuelle Fragestellungen zur Windenergie praxisnah auf. Flächenausweisung in Wald- und Landschaftsschutzgebieten, Konfliktmediation sowie Kostenwälzung im Planungsverfahren werden zentrale Themen sein. Weiterlesen

Neue Teilstudie zum Fledermausschutz an Windenergieanlagen

4. Mai 2016 | Kira Crome

Zwergfledermaus im Flug © Barracuda1983/commons.wikimedia.org

Zwergfledermaus im Flug © Barracuda1983/commons.wikimedia.org

Ein mehrteiliges Forschungsvorhaben (RENEBAT) widmet sich der Frage, wie Fledermäuse nachhaltig vor der Kollision mit Windenergieanlagen geschützt werden können. Die im ersten Teil entwickelten fledermausfreundlichen Betriebsalgorithmen wurden im zweiten Teil einem Praxistest unterzogen und validiert. Jetzt liegt der Abschlussbericht (RENEBAT II) dazu vor. Er enthält einen Leitfaden zur Erfassung von Fledermausaktivitäten und ein Statistiktool zur Berechnung von anlagenspezifischen Betriebsmodi auf Basis der erhobenen Daten. Weiterlesen

Räumlich differenzierte Flächenpotenziale für Erneuerbare Energien

2. Mai 2016 | Kira Crome

© Martina Nolte / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

© Martina Nolte / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Modellrechnungen prognostizieren, wieviel Raum für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien bleibt.  Sie unterscheiden sich in der Methodik und der  Datengrundlage. Das Bundesinstitut für Bau,- Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat in zwei Studien einen neuen Ansatz zur Ermittlung des Flächenpotenzials entwickelt, der anhand von bundesweiten Geodaten sowie regionalplanerischen und fachrechtlichen Festlegungen konfliktfreie Raumkapazitäten zur Windenergienutzug genauer bestimmen lässt. Weiterlesen

Kommunale Klimaschutz- und Energiekonzepte – Integrierte Lösungsansätze als Erfolgsbaustein

28. April 2016 | Sascha Schulz

© J.-H. Janßen/commons.wikimedia.org

© J.-H. Janßen/commons.wikimedia.org

Die münsterländische Gemeinde Saerbeck zeichnet sich bereits seit vielen Jahren durch ihr Engagement in Sachen Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung aus und wurde unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Die damit verbundenen Herausforderungen verdichten sich in nicht unbeträchtlicher Weise auf kommunaler Ebene. In der Praxis haben sich regionale und kommunale Klimaschutz- und Energiekonzepte als Instrumente etabliert, um eine strategische Vorgehensweise zu ermöglichen und um für die jeweilige Situation vor Ort passgenaue Maßnahmen zu identifizieren. Weiterlesen

Bundesverwaltungsgericht entscheidet zu Drehfunkfeuern

21. April 2016 | Kira Crome

© Klaus Bärwinkel/commons.wikimedia.org

© Klaus Bärwinkel/commons.wikimedia.org

Im Rechtsstreit um die Beurteilung von Störungen im Flugverkehr durch Windenergieanlagen hat das Bundesverwaltungsgericht Anfang April zugunsten der Deutschen Flugsicherung entschieden. Es folgt damit dem vorausgegangenen Urteil des OVG Lüneburg zum Bau von vier neuen Windenergieanlagen in der Region Hannover. Die schriftliche Urteilsbegründung steht jedoch noch aus. Weiterlesen

Per Dialog zur Energiewende in der Region

20. April 2016 | Kira Crome

© Render/Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen 2016

© Render/Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen 2016

Die Energiewende findet im Lokalen statt. Werden die örtlichen Veränderungen von einem informellen regionalen Energiekonzept getragen und gesteuert, führt das zu besseren Lösungen, wie eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung belegt. In der Städteregion Aachen hat ein breites gesellschaftliches Dialogprojekt zur Findung eines Fahrplans für die Energiewende vor Ort begonnen. Beteiligt sind die zehn Kommunen der Städteregion, Forschungsinstitutionen, Energieunternehmen, lokale Akteure und die interessierte Öffentlichkeit. Weiterlesen

Regelenergiemärkte als Trittleiter zur Systemintegration Erneuerbarer Energien

14. April 2016 | Judith Litzenburger

© Uwe Schlick/pixelio.de

© Uwe Schlick/pixelio.de

Mit der Umstellung des Energieversorgungssystems auf immer höhere Anteile Erneuerbarer Energien, die wetterabhängig einspeisen, verändern sich die Anforderungen an die Netze, an die Märkte und an den Rechtsrahmen. Da die Integration der Erneuerbaren Energien schrittweise erfolgt, werden nach und nach die regulatorischen Rahmenbedingungen an die veränderten Bedürfnisse der Marktteilnehmer angepasst. Gleichzeitig wird die Erwartung, dass die Erneuerbaren Energien Systemverantwortung übernehmen immer größer. Weiterlesen